EINKLANG IM VIELKLANG


Der Karl-Forster-Chor besteht aus ca. 70 Sängerinnen und Sängern, die sich der klassischen Musik aus den verschiedenen Jahrhunderten verschrieben haben. Wir verstehen uns als Konzertchor, der regelmäßig die großen Werke der Chormusik in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin aufführt und mit professionellen Solisten und Orchestern zusammenarbeitet.

Neben dem traditionellen Repertoire der klassischen Musik sind wir auf der Suche nach Chorwerken, die weniger bekannt oder gänzlich in Vergessenheit geraten sind. Besonders begeistern wir uns für Projekte, die den gewöhnlichen Rahmen eines reinen Chorkonzertes sprengen.

Die Gestaltung der Klangfarbe und das Streben nach Präzision sind wesentliche Merkmale unserer Chorarbeit, die jedes Konzert zu einem besonderen Hörerlebnis werden lassen. Dabei verlassen wir uns auf die künstlerische Leitung des Chor- und Orchesterdirigenten Volker Hedtfeld, dem es immer wieder gelingt, den Funken zwischen Chor und Publikum zu entfachen und der den Karl-Forster-Chor zu einem unverwechselbaren Klangkörper in der Berliner Chorszene gemacht hat.

Gegründet wurde der Karl-Forster-Chor Berlin am 1. Oktober 1998 von Sängerinnen und Sängern des Chores der St. Hedwigs-Kathedrale, nach dessen ehemaligem Domkapellmeister Dr. Karl Forster der Chor benannt wurde.

Erste Leiterin des Chores war Dr. Barbara Rucha, bevor Volker Hedtfeld im September 2007 die künstlerische Leitung übernahm.

Gastverpflichtungen führten den Chor mehrfach zum Choriner Sommer, zur Potsdamer Schlössernacht oder auch zur Kammeroper Rheinsberg. Zahlreiche Engagements mit Schwerpunkt weltlicher Musik, wie Herr-der-Ringe-Symphonie (Shore), Carmina Burana (Orff), konzertante Operaufführungen wie Samson und Dalila (Saint Saens) oder außergewöhnliche Projekte wie ‚Die Zauberflöte in der U-Bahn’ zeigen die Vielseitigkeit des Chores.

Als einer der ausgewählten Chöre Berlins erhält der Karl-Forster-Chor die Förderung des Berliner Senats.