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Igor Stravinsky : Psalmensymphonie

Giacomo Puccini : Messa di Gloria

am 15. Oktober im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 2, 20 Uhr

>> Konzertsaison 2010/2011 

Historie

Der Karl-Forster-Chor Berlin wurde am 1. Oktober 1998 durch ehemalige Sängerinnen und Sänger des Chores der St. Hedwigs-Kathedrale gegründet. Sein Namenspatron, Domkapellmeister Dr. Karl Forster, bildete zwischen 1934 und 1963 den Chor der St. Hedwigs-Kathedrale zum namhaftesten Kathedralchor im deutschsprachigen Raum heran, der gleichzeitig auf den Konzertpodien in aller Welt hohes Ansehen genoss.

In diesem Sinne sieht der Karl-Forster-Chor seine vorrangige Aufgabe darin, sakrale Musik nicht nur in Kirchen, sondern auch in Konzertsälen auf hohem Niveau zu gestalten. Werke bekannter Komponisten wie Bach, Beethoven, Bruckner, Distler, Dvorak, Haydn, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Palestrina, Schütz, Verdi, Rossini und anderer gehören zum umfangreichen, sich ständig erweiternden Repertoire des Chores. Ein besonderes Augenmerk des Chores gilt Komponisten zeitgenössischer sakraler Musik wie Baumann, Gerlach, Kodaly, Liebich, Pärt, Vollmer und natürlich auch Karl Forster. Von 1998 an hatte Dr. Barbara Rucha die künstlerische Leitung des Chores inne, die im September 2007 an Volker Hedtfeld überging.

Der Karl-Forster-Chor ist regelmäßiger Gast in den Kirchen Berlins und der näheren Umgebung. Dabei gestaltet er Gottesdienste musikalisch und bringt seinen Zuhörern geistliche Musik auch außerhalb der Liturgie in A-cappella-Konzerten nahe. Jedes Jahr stellt sich der Karl-Forster-Chor in etwa 40 öffentlichen Auftritten mit Chormusik aus sechs Jahrhunderten seinem kritischen Publikum. Als vielseitiges, leistungsstarkes Laienchorensemble repräsentiert der Karl-Forster-Chor das Berliner Musikleben im In- und Ausland und wird auch durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin gefördert. In der Philharmonie und im Konzerthaus musiziert der Chor regelmäßig mit namhaften Orchesterensembles. Langjährige Beziehungen verbinden den Karl-Forster-Chor mit den Berliner Symphonikern, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker, der Neuen Elbland Philharmonie und der Filharmonia Poznanska.

Gastverpflichtungen führten den Chor mehrfach zum Choriner Musiksommer, zur Potsdamer Schlössernacht oder auch in die Basilika Vierzehnheiligen. Zahlreiche Engagements mit weltlicher Musik, wie Shores Herr der Ringe Symphonie, Orffs Carmina Burana oder Beethovens 9. Sinfonie durch ganz Deutschland, bezeugen die Leistungsfähigkeit des Karl-Forster-Chores. Gemeinsam mit den Berliner Symphonikern reiste der Chor nach Korea (2005).

Der Karl-Forster-Chor gestaltete mit dem Chorale St. Michel Luxemburg die Aufführung des War Requiem von Benjamin Britten am 8. Mai 2005 in der Berliner Philharmonie und anschließend auch in Luxemburg. Dieses Konzert mit dem Arthur Rubinstein Orchester Lodz sowie mit Stipendiaten der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker stand unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages und wurde durch den Hauptstadtkulturfonds sowie das luxemburgische Kultusministerium gefördert.

In ihren Auftritten beschränken sich die Sängerinnen und Sänger aber nicht auf konzertante Präsenz, sondern kommen regelmäßig in Operninszenierungen der Kammeroper Schloss Rheinsberg oder auch in szenischen Aufführungen von Händels Brockes Passion (2005) sowie der Oper Samson und Dalila von Saint-Saens (2007) in der Berliner Philharmonie ihrer Spielfreude nach.